Thrixopelma sp. SIMILIS

by Katrin Esche  - Juli 20, 2025

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Thrixopelma sp. SIMILIS

Thrixopelma sp SIMILIS

Thrixopelma sp SIMILIS - female

Thrixopelma sp SIMILIS - male

Thrixopelma sp SIMILIS - male

Herkunft
Ecuador

Habitat
tropische Regionen Equadors, 1000- 2000m üNN

Thrixopelma sp SIMILIS - female

Thrixopelma sp SIMILIS - female (juvenile)

Etymologie (Wortherkunft):

🇬🇧 The name "SIMILIS" (lat. similar) refers to the similarity of this Thrixopelma species both in its place of origin and in appearance to the male of the species "pulcherrimaklaasi", which was also found in Ecuador.

🇩🇪 Der Name "SIMILIS" (lateinisch für "ähnlich") verweist auf die Ähnlichkeit dieser Thrixopelma-Art mit dem Männchen der ebenfalls in Ecuador gefundenen Art "pulcherrimaklaasi", sowohl bezüglich des Fundorts als auch des Erscheinungsbildes.



Taxonomische Merkmale

🇬🇧 Currently "pulcherrimaklaasi" is seen as a nomen dubium because both pedipalps of the holotype male are missing and a proper identification based on the description of SCHMIDT (Schmidt, G. (1991d).) is not possible.

But the picture in the book by Klaas P. (1989): Vogelspinnen im Terrarium. Ulmer, Stuttgart**,** on page 98, which was mentioned by Schmidt in the description, shows an enormous similarity.

They differ from other Thrixopelma spp., especially from Thrixopelma nadineae and Thrixopelma longicolli, which are also described from Ecuador, by the differences in the male palpal bulb and the spermathecae.

It is further important to mention that Thrixopelma sp. SIMILIS is different from any "pulcherrimaklaasi" that was sold in the pet trade in the past.

🇩🇪 Derzeit wird "pulcherrimaklaasi" als nomen dubium betrachtet, da beide Pedipalpen des Holotyp-Männchens fehlen und eine ordnungsgemäße Identifikation basierend auf der Beschreibung von SCHMIDT (Schmidt, G. (1991d).) nicht möglich ist.

Das Bild im Buch von Klaas P. (1989): Vogelspinnen im Terrarium. Ulmer, Stuttgart, auf Seite 98, welches von Schmidt in der Beschreibung erwähnt wurde, zeigt jedoch eine enorme Ähnlichkeit. Sie unterscheiden sich von anderen Thrixopelma spp., insbesondere von Thrixopelma nadineae und Thrixopelma longicolli, die ebenfalls aus Ecuador beschrieben wurden, durch die Unterschiede im männlichen Palpenbulbus und den Spermatheken.

Abbildung aus Klaas P. (1989)

Abbildung aus Klaas P. "Vogelspinnen im Terrarium" (1989)

Weiterhin ist es wichtig zu erwähnen, dass sich Thrixopelma sp. SIMILIS von allen "pulcherrimaklaasi" unterscheidet, die in der Vergangenheit im Zoohandel verkauft wurden.

 Thrixopelma sp. SIMILIS Weibchen, Spermathek ventral

Thrixopelma sp. SIMILIS Weibchen, Spermathek ventral

 Thrixopelma sp. SIMILIS Weibchen, Spermathek dorsal

Thrixopelma sp. SIMILIS Weibchen, Spermathek dorsal

Thrixopelma sp. SIMILIS Männchen, Bulbus prolaterale Ansicht

Thrixopelma sp. SIMILIS Männchen, Bulbus prolaterale Ansicht

Thrixopelma sp. SIMILIS Männchen, Bulbus retrolaterale Ansicht

Thrixopelma sp. SIMILIS Männchen, Bulbus retrolaterale Ansicht

Thrixopelma sp. SIMILIS Männchen, Bulbus dorsale Ansicht

Thrixopelma sp. SIMILIS Männchen, Bulbus dorsale Ansicht

Thrixopelma sp. SIMILIS Männchen, Bulbus ventrale Ansicht

Thrixopelma sp. SIMILIS Männchen, Bulbus ventrale Ansicht


Beschreibung

Schön gefärbte, mittelgroße Art bis ca 5cm Körperlänge.

Thrixopelma sp. similis zeigt eine überwiegend dunkle Grundfärbung.
Beine und Carapax zeigen deutlich bläuliche Reflexe.

Der leicht ovale Carapax ist dunkel gefärbt. Er zeigt bläuliche Schimmer und erscheint relativ flach mit der typischen radialen Struktur.

Die Beine sind grundsätzlich dunkel (schwarz-braun) mit deutlichen bläulichen bis violetten metallischen Reflexen vor allem auf den Femora.

Der Hinterleib ist dunkel gefärbt mit bräunlich-rötlichen Tönen.
Der Reizhaarspiegel ist deutlich zu sehen.



Haltung

Thrixopelma sp. SIMILIS kann unter Standard-Bedingungen bei Zimmertemperatur als Bodenbewohner aufgezogen und gehalten werden.

Zur Unterbringung eigenen sich Terrarien ab 30 x 30cm Grundfläche.
Auf dem Boden ausgelegte, flache Korkröhren-Stücke werden gern als Unterschlupf angenommen.
 
Die Art zeigt nur moderate Grabe-Aktivitäten und begnügt sich meist damit, vorhandene Versteckmöglichkeiten durch geringfügiges Ausheben von Substrat an ihre Bedürfnisse anzupassen.


Substrat leicht feucht halten. In den Wintermonaten etwas trockener.

Zur Terrarienbepflanzung eignet sich Sansevieria ehrenbergii cv. "Samuarai Dwarf" hervorragend.



Nachzucht


Die Paarung kan sich wie bei anderen Thrixopelma-Arten über Stunden hinziehen.


Vom Kokonbau bis zur Häutung der Larven in das erste Nymphenstadium dauert es etwas 100 Tage.

Thrixopelma sp SIMILIS - N2

Thrixopelma sp SIMILIS - N2

Die Nymphen gehen gut ans Futter.

Sie wachsen relativ schnell heran und nehmen in N1problemlos Mikroheimchen und nach der Häutung zu N2 schon kleine Heimchen.